Brauchst Du Hilfe in Bezug auf eine Kindesentführung?

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Wir arbeiten alle ausnahmslos ehrenamtlich – für unsere Kinder in Europa und weltweit.

Wir helfen jedem Kind und jedem zurückgelassenem Elternteil – unabhängig von der Herkunft oder Religion.

Wir reisen auch in die Länder mit den Elternteilen, die ihre Kinder suchen – um vor Ort auf legale Art und Weise zu helfen.

Wir helfen in besonderen Situationen auch sozialschwachen, um die finanzielle Not in der extremen Situation zu meistern.

Wir organisieren Aktionen und in manchen Fällen medialen Aufmerksamkeit, um auf die Not der entführten Kinder hinzuweisen.

Wir kennen die Länder, Gesetze und Besonderheiten bei einer Kindesentführung – und können so noch gezielter helfen.

Mitgliederjahresversammlung 2019 – SOS Kindesenführung e.V.

Was tun beim familiären Supergau?

Verein “SOS Kindesentführung e.V.” stellte sich neu auf

Aus allen Teilen Deutschlands reisten sie an, und auch ein Betroffener aus Österreich nahm die weite Anfahrt auf sich: die Mitglieder der Vereins “SOS Kindesentführung e.V.“, die sich am 14. Dezember im “Work Inn” im Hamm trafen, um ihren Verein für die Zukunft neu auszurichten. Es sind allesamt Betroffene, die teils seit Jahren um ihre ins Ausland entführten Kinder kämpfen. Dabei waren es nicht etwa Fremde, die diese Straftaten begingen, sondern Familienangehörige, in der Regel der andere Elternteil.

SOS Kindesentführung e.V.

An Gesetzen, die die Rückführung entführter Kinder zeitnah ermöglichen sollen, fehlt es nicht, dafür umso mehr an deren praktischer Umsetzung.

“Wenn wir beispielsweise unser Nachbarland Polen betrachten, so kam es 2018 nur zu 3 tatsächlichen Rückführungen bei 27 Verfahren”, erläutert Vereinsvorsitzender Thomas Karzelek.
Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher sein. Denn nicht jedes zurückgebliebene Elternteil hat die Kraft, die Geduld und das Geld, um ein Rückführungsverfahren zu betreiben – immer im Ungewissen, wie es letztlich ausgehen wird.

“Oft fehlen auch die Kenntnisse, um sich in der Vielzahl nationaler und internationaler Gesetze und Verordnungen zurechtzufinden”, so Karzelek. Hier möchte der Verein “SOS Kindesentführung e.V.” ansetzen und neben sozialpsychologischer Unterstützung auch praktische Hilfen anbieten.

Erste Erfolge, die Mut machen

Wo finde ich einen ersten Ansprechpartner? Welcher Rechtsanwalt kennt sich gut aus? Was kann ich selbst unternehmen? Betroffene Elternteile finden sich nicht selten in eine Schockstarre wieder, wenn das geliebte Kind fehlt und sie nicht wissen, wohin es verbracht wurde und wie es nun weitergehen soll.

Folgerichtig, dass beim Treffen von “SOS Kindesentführung e.V.” ehrgeizige Ziele formuliert und auf den Weg gebracht wurden: Erste Hilfe für Betroffene, Erstellung von Leitfäden für verschiedene Zielländer von Kindesentführungen, Informationsaufbereitung für Jugendämter und Entscheidungsträger auf nationaler und europäischer Ebene, Begleitung Betroffener zu Jugendamts- und Gerichtsterminen.

Dass sich die Arbeit lohnt, zeigen etliche Erfolge, dabei auch Extremfälle sie diese: Beispielsweise der Fall von Thomas Karzelek selbst, der nach einer jahrelangen Odyssee durch Gerichte und Behörden seine Tochter Lara auf eigene Faust nach 3,5 Jahren aus Polen zurückholte. Und der Fall von Alberto Encinas, der acht Jahre brauchte, um seine geliebte Olivia, 11 Jahre, wieder in die Arme schließen zu können. Schicksale wie diese sind es, die den Mitgliedern von “SOS Kindesentführung e.V.” Kraft und Motivation für ihre Arbeit geben.


Aktuell arbeitet der Verein an einigen aktuellen Fällen im Libanon, Ägypten, Japan, Türkei, Tunesien, Indien, Polen, Russland, Slowakei und der Ukraine.

Der Verein verlegt seinen Sitz im neuen Jahr 2020 in die Borbergstr. 2a, 59065 Hamm – direkt gegenüber dem HKÜ-Gericht Amtsgericht Hamm.

 

Kontaktinfo@sos-childabduction.eu Tel. Tel.: +49 (0) 30 120 885 24 Fax: +49 (0) 30 120 867 22

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Karzelek
Vorsitzender
SOS Kindesentführung e.V.

Ein Mallorquiner beschuldigt Polen, die Entführung seiner Tochter zu verschleiern

Am 31. Dezember 2011 hat sich das Leben Alberto Encinas für immer verändert. Der 45-jähriger Malloquiner versucht seitdem seine Tochter, die von ihrer Mutter nach Polen entführt wurde, wieder zu finden und zurück zu führen.

Es liegt bereits ein internationaler Haftbefehl von Interpol gegen die Mutter vor, aber wie der Spanier behauptet, das polnische Justizsystem „hält sich nicht daran. Ich fühle mich sehr betrogen“. Sieben Jahre später reist zum über 40. Mal in dieses europäische Land und hat bei der Suche nach Olivia mehr als 60.000 Euro ausgegeben, aber bisher erfolglos. „Dort haben sie kein Interesse daran, sie wieder zu finden.“ WEITERLESEN „Ein Mallorquiner beschuldigt Polen, die Entführung seiner Tochter zu verschleiern“

Olivia Encinas: bereits sechs Jahre durch ihre Mutter mit Zustimmung der polnischen Polizei entführt und versteckt

Das dritte Desaparecidos-Programm würdigt erneut die mediale Aufarbeitung der Arbeit, indem sie Fälle von Vermissten vorstellt, die nicht oder mit unzureichenden Einsatz gelöst wurden. Zurück zu dem legendären Format, das Paco Lobatón in den 90er Jahren zum Erfolg führte, sendet TVE jeden Mittwoch einen Beitrag, der neue Kraft für die Angehörigen der Verschwundenen gibt, die ihre Suche nicht aufgegeben haben.

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